Malerei │ Installation │ Fotografie
Studium der Bildhauerei an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft.
Im Zentrum meiner künstlerischen Arbeit steht die Untersuchung von Polarität als grundlegendes Prinzip von Wahrnehmung und Gestaltung. Dabei interessiert mich nicht der Gegensatz als Trennung, sondern das Zusammenspiel von Kräften, die sich gegenseitig bedingen, Spannung erzeugen und in deren Zwischenräumen etwas Neues entsteht.
Diese Auseinandersetzung entfaltet sich in meinem Werk in unterschiedlichen medialen Ausprägungen, die zwischen prozesshaften und konzeptuellen Ansätzen oszillieren. In der Malerei entsteht das Bild aus einem offenen Prozess heraus, geprägt vom Wechselspiel zwischen intuitiver Bewegung und bewusster Setzung. Farbe, Geste und Überlagerung verdichten sich darin zu dynamischen Bildräumen, in denen Form und Auflösung zugleich präsent sind.
Dem gegenüber steht meine installative Arbeit, die diese Fragestellungen räumlich umsetzt und stärker konzeptuell fasst. Materialien werden gespannt, verdichtet oder in Beziehung gesetzt, sodass Kräfte wie Druck, Dehnung, Gleichgewicht und Spannung nicht nur dargestellt, sondern auch physisch erfahrbar werden.
In der Fotografie richtet sich der Blick auf Grenzbereiche im Alltäglichen, auf Ausschnitte, Spuren und Übergänge, die isoliert und als eigenständige Bildräume sichtbar werden.
Das Motiv der Grenze zieht sich über alle Medien hinweg – nicht als feste Linie, sondern als beweglicher Zwischenraum, in dem meine Arbeiten entstehen und dazu einladen, Wahrnehmung als dynamischen Prozess zwischen Gegensätzen zu erleben.
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